Sportfechten als eine durch Regeln bestimmte Sportart wird seit etwa 500 Jahren betrieben. Gefochten wird in drei Waffen: Florett, Degen und Säbel. Jede Waffe wird sowohl von Damen wie auch von Herren gefochten. Florett und Degen sind Stichwaffen, während der Säbel eine Hieb- und Stichwaffe ist. Kinder von 8-12 Jahren fechten mit „Miniwaffen“, die leichter und kürzer sind. Die Grundidee des Fechtens ist, den Gegner zu treffen ohne selbst getroffen zu werden. Die Waffe wird auch genutzt die Angriffe des Gegners abzuwehren. Ein Gefecht dauert in der Regel so lange, bis einer der Gegner 5 Treffer gegen den anderen gesetzt hat. Beim Wettkampffechten werden die Treffer elektronisch angezeigt. Ein Obmann (Schiedsrichter) leitet die Wettkampfgefechte. Fechten wird sowohl als Einzelsportart wie als Mannschaftssport betrieben.
Die Ausbildung eines Fechters bis zur Turnierreife dauert in der Regel 8 – 10 Monate. Fechten kann jeder in jedem Alter lernen. Fechten wird auch in jedem Alter wettkampfmäßig betrieben, wobei es jeweils Altersklassen gibt. Fechten ist auch ein beliebter Sport unter Rollstuhlfahrern. Die unmittelbare körperliche und psychische Auseinandersetzung mit einem Gegner mach das Fechten zu einem sehr attraktiven und intelligenten Sportart. Deswegen ist Fechten auch weniger ein Zuschauersport als ein „Mitmachsport“, denn der Zuschauer beim Fechten muß sehr viel davon kennen, um zu verstehen, was auf der Fechtbahn vor sich geht. Fechten ist eine Sportart, die Reaktionsvermögen, Konzentrationsfähigkeit, Schnelligkeit und Koordination in hohem Maße fördert. Der Fechter muß nicht nur die Fechtbewegungen lernen, sondern er muß auch die Absichten des Gegners aus dessen Verhalten heraus zu lesen verstehen.
(verfasst von Rolf Julius)
Einige weitere interessante Links zum Thema Fechten können unter Wikipedia eingesehen werden:
- Fechten (Definition, Geschichte und Waffen) - Fechtportal

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